| Prof. Dr. Konstantin Meyl Vortrag am 29.03.2006 im TP VS |
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Anlässlich der Sonnenfinsternis am 29.März lud der TechnologiePark zu einem Vortrag in sein Forum ein. Es ging allgemein um die Frage, welche geophysikalischen Auswirkungen ihre Ursache in einer Sonnenfinsternis haben können und im Speziellen: welchen Einfluss die nicht sichtbare Strahlung der Sonne bei dem aktuellen Schauspiel einer Sonnenfinsternis hat.
Seit über 50 Jahren ist bekannt, dass Pendel, die schon Foucault zum Nachweis der Erdrotation verwendet hatte, bei einer Sonnenfinsternis in ihrem normalen Gang gestört werden können. Dieser Effekt konnte bei der SoFi von 1999 bestätigt werden, aber offiziell gilt er physikalisch bis heute als unerklärbar. Lediglich Prof. Dr. Konstantin Meyl von der Hochschule in Furtwangen hatte bereits im Vorfeld des Ereignisses von 1999 auf mögliche Gefahren hingewiesen. Tatsächlich hatte es damals, 6 Tage danach, ein schweres Erdbeben in der Türkei gegeben mit fast 20.000 Toten. Auch dieses Mal lief der Kernschatten über Antalya in der Türkei, lediglich unter einem anderen Winkel. Muss auch diesmal mit einer Katastrophe gerechnet werden? Was haben die Pendel dazu gesagt? Im TechnologiePark wurden zu diesem Zweck Pendel aufgehängt. In dem mit Spannung erwarteten Vortrag wurden die aktuellen Messungen und Informationen im Internet mit den Berechnungen von Prof. Meyl verglichen. Der Vortragende hat ein Modell entwickelt, das den Effekt zu erklären vermag und erstmals Voraussagen ermöglicht. Herr Prof. Meyl erläuterte sein Model vom Aufbau der Erde, das vier Zustände beschreibt. Von außen nach innen: Feste Materie der Erdkruste, flüssige Materie des Erdmantels, gasförmige Materie unter hohem Druck als Erdkern und im Zentrum Plasma / Neutronen unter hohem Druck bei 0° K. Nur so lässt sich der Zustand der Schwerelosigkeit erklären, der im Zentrum der Erde vorherrschen muss. Die hohe, kohärente solare Neutrinostrahlung (60 Mrd. Teilchen pro Sekunde und cm²) durchdringt die Erde nur zur Hälfte, d.h. 50% bleiben aktuellen Messungen zu Folge im Erdinneren. Nach dem Elementarteilchen-Model von Prof. Meyl materialisieren die Neutrinos im Erdkern und tragen so zum Erdwachstum bei. Nach NASA – Messungen wächst die Erde jedes Jahr im Umfang um ca. 20 cm, davon 3,5 cm im Atlantik und 16,5 cm auf der Seite des Pazifik. Bei einer Sonnenfinsternis wird die gleichmäßige Neutrinostrahlung durch die fokussierende Wirkung des Mondes im Bereich des Mondschattens erhöht und seitlich davon geschwächt. Diese ungleichmäßige Bestrahlung des Erdkerns hat Auswirkungen. Mit dieser Modelvorstellung lassen sich beobachtete Ereignisse der vergangenen Sonnenfinsternisse und der Allais-Effekt erklären. Kommt es auch diesmal zu solchen Effekten, wie eine Änderung der Erdrotation, einen Versatz des magnetischen Nordpols oder zu Erdstößen? Wird am Erdkern, der im flüssigen Erdmantel schwimmt, einseitig gezogen, so dass dieser einen Druck aufbaut, der wenige Tage danach sich in einem schweren Erdbeben entlädt? Von entscheidender Bedeutung war die Sonnenaktivität an dem Tag, die ebenfalls beobachtet wurde: die Sonnenaktivität während der SoFi 2006 war besonders gering, so dass mit geringeren Effekten und Erdbeben gerechnet werden darf. Eine Nachlese und Wertung wird in Kürze an dieser Stelle zu lesen sein. |
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